18. November 2004 - Förderung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt im Rahmen der Europäischen Integration

Leonardo da Vinci Mobilität

Inhalt

Deutsch-polnisches Austauschprojekt

Dauer: 2 Wochen
Veranstaltungstermine: 18.11.-11.12.04 (1. Fluss), 03.04.-16.04.05 (2. Fluss)
Veranstaltungsort: Poznan und Umgebung (Polen)
Teilnehmerzahl: 15 Personen aus Deutschland

Zielgruppe

Deutsche Lehrkräfte und Spezialisten im Bereich der Berufs- und Weiterbildung sowie deutsche Unternehmer aus verschiedenen Branchen. Mit dem zweiwöchigen deutsch-polnischen Austauschprojekt soll der Zugang zur transnationalen beruflichen Bildung verbessert werden insbesondere für

  1. Führungskräfte und Beschäftigte kleiner Unternehmen, die Geschäftskontakte in Polen aufnehmen und technische Innovationen in ihren Unternehmen einführen wollen,
  2. Spezialisten und Verantwortliche für die Berufs- und Weiterbildung, insbesondere auch freiberufliche Dozenten im Bereich der beruflichen Bildung und Weiterbildung,
  3. von Arbeitslosigkeit bedrohte Führungskräfte und Beschäftigte mit langjähriger Berufserfahrung sowie sowie von Arbeitslosigkeit bedrohte freiberufliche Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung.

Ziele und Inhalte des Austausches

Das zentrale Ziel der Austauschmaßnahme ist die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt durch Weiterbildung im Hinblick auf den EU-Beitritt Polens. Das Projekt dient zur Anpassung an den nach Osten hin erweiterten europäischen Markt. Es zielt im Sinne des europäischen Aktionsprogramms Leonardo da Vinci im Bereich der beruflichen Bildung auf die lebenslange Entwicklung von Kompetenzen und Qualifikationen unter besonderer Berücksichtigung der Chancengleichheit im Zusammenhang mit den neuen Technologien.

Im Rahmen der Austauschmaßnahme sollen die Kontakte zwischen den deutschen und polnischen Unternehmen verbessert werden, um transnationale Kooperationsmöglichkeiten zu sondieren und um die Konkurenzfähigkeit in Europa zu steigern. Im Mittelpunkt steht die neue europäische Dimension beruflicher Bildung: Das Projekt soll den Transfer europäischer Ideen und Erfahrungen anregen und unterstützen, um die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt der erweiterten EU zu fördern. Die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen soll durch eine Verbesserung der Kommunikation unter besonderer Berücksichtigung landesspezifischer und regionaler Unterschiede verbessert werden. Die Zielsetzungen des Projekts sind:

  1. Die Steigerung der Kommunikationsfähigkeit zwischen Partnern innerhalb Europas,
  2. Die bestmögliche Ausnutzung der Produktionsmöglichkeiten bzw. Dienstleistungen auf dem europäischen Markt,
  3. Die Unterstützung und Stärkung des wirtschaftlichen Austausches zwischen den KMU’s in Deutschland und Polen unter dem Aspekt Osterweiterung der EU,
  4. Der Technologietransfer als deutsch-polnischer Informationsaustausch zur Übertragung technologischer Erkenntnisse in die Praxis und zur Anregung praxisrelevanter Forschungen.

Die deutschen Teilnehmer werden im Rahmen dieser Austauschmaßnahmen während eines zweiwöchigen Aufenthaltes in Polen über den aktuellen Stand der Wirtschaft in Polen und über die Veränderungen in den letzten Jahren informiert. Das Technik- und Handelsbüro Elpros in Suchy Las bei Poznan in Polen hat sich als Projektpartner bereit erklärt, die Planung des Worksshops für die deutschen Teilnehmer im Rahmen des Austausches zu übernehmen und die deutschen Teilnehmer während dieser Zeit zu betreuen.

Die deutschen Teilnehmer werden während des Aufenthalts in Polen durch Betriebsbesichtigungen und Gespräche mit polnischen Unternehmern mit der Realität der polnischenden Firmen und des Marktes in Polen konfrontiert. Der Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und polnischen Fachleuten soll dazu beitragen, das vorhandene technische Wissen optimal zu nutzen und den Technologietransfer innerhalb Europas zu verbessern. Thematisiert werden sollen dabei auch die neuen Grundfertigkeiten wie IT-Kenntnisse, Fremdsprachen, Kultur der neuen Technologien, Unternehmensgeist und soziale Fähigkeiten.
Das Projekt verlangt Initiative und Engagement von den Teilnehmern, um sowohl selbstständig wie auch im Team nach neuen Alternativen zu suchen, was man in der Aus- und Weiterbildung im Hinblick auf deutsch-polnische Kooperationen im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen verbessern könnte. Während des Austauschprojekts sollen gemeinsam Strategien entwickelt werden, wie man mit innovativen Beratungspraktiken

  1. lebenslanges Lernen auch transnational verwirklichen kann,
  2. den Zugang zur transnationalen Weiterbildung verbessert und
  3. den Beitrag der Berufsbildung zum Innovationsprozeß stärkt.

Den Teilnehmern entstehen keine Kosten für Unterkunft, Verpflegung und das zu der Austauschmaßnahme gehörige Veranstaltungsprogramm in Polen; diese Kosten werden durch ein Stipendium des Europäischen Aktionsprogramms Leonardo da Vinci abgedeckt. Bewilligt ist auch ein Reisekostenzuschuss.
Die Teilnehmer sind verpflichtet, einen Bericht über den Austausch zu schreiben.

Interessierte aus den genannten Zielgruppen können sich per e-mail bei unserer Projektmanagerin um eine Teilnahme zu bewerben.

Kontakt: eu-projektmanagement@dp-ag.org

Im Rahmen des Austauschprojekts fand am 9. April 2005 in Poznan eine Konferenz in polnischer Sprache zum Thema “Integration in die Europäische Union - Neue Chancen zur Expansion auf den EU-Märkten im Rahmen des Leonardo da Vinci-Förderprogramms”.

Die Bedeutung des Leonardo da Vinci Programms für den Prozess des lebenslangen Lernens und der Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit

Vortrag von Dipl.-Ing. Gabi Malczewski am 9. April 2005 auf der im Rahmen des Austauschprojekts “Förderung der Wettbewerbsfähigkeit” veranstalteten Konferenz in Poznan.

Das Leonardo da Vinci Programm ist für Ausbildungseinrichtungen, Unternehmen, Berufsverbände, Sozialpartner, Gebietskörperschaften gemeinnützige Organisationen, und ehrenamtliche Einrichtungen sowie Nichtregierungsorganisationen (NRO) vorgesehen.

Mein Vortrag beschäftigt sich mit dem Aspekt der Nutzung Europäischer Fonds zur Verbesserung der Organisationsstrukturen im eigenen Unternehmen und mit den damit verbundenen Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit.

Inhalt des Vortrags:

Die Wahl der internationalen Partner
Eine der Förderbedingungen ist die Teilnahme von zwei oder drei Partnern. Während der Projektdurchführung soll so der Erfahrungs- und Ideenaustausch mit Partnern aus anderen Ländern gewährleistet werden. Diese Bedingung, die auf den ersten Blick eine Erschwernis zu sein scheint, schafft für alle Akteure eine weitere Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene kennen zu lernen, Ideen auszutauschen und zu kooperieren.

Die Bedeutung des Leonardo da Vinci Programms für kleine und mittlere Unternehmen
Das Programm ermöglicht es vor allem, sich international zu präsentieren und die Arbeitsmethoden anderer kennen zu lernen. In Polen gibt es im Unterschied zu anderen EU-Programmen gute Vorrausetzungen für eine Zusammenarbeit, weil die geförderten Maßnahmen vorfinanziert werden (was vor allem für die KMU`s und Verbände sehr wichtig ist).

Möglichkeiten des LdV Programms

  • das Kennenlernen wirtschaftlicher, kultureller sowie sozialer Realien der EU-Länder im Rahmen von Studienreisen
  • das Kennenlernen der Arbeits- und Wettbewerbsmethoden von anderen Unternehmen sowie des landespezifischen Businessverhaltens (wichtige Erfahrungen für die zukünftige Zusammenarbeit)
  • Zusammenarbeit mit evtl. Kooperationspartnern; Marktexpansion
  • Implementieren neuer Technologien
  • Einführen neuer und modernisierter Produkte
  • Verwirklichen politischer und sozialer Ziele
  • Offerieren neuer Dienstleistungen
  • Erproben und Durchführen von Pilotprojekten
  • internationale Weiterbildungs- sowie Erfahrungsmöglichkeiten

Die Bedeutung der Zusammenarbeit ausländischer Partner mit Consultingsunternehmen

  • Erleichterung des Erschließens neuer Absatzmärkte
  • Berücksichtigung der Wünsche und Beschwerden ausländischer Kunden
  • Sprachliche und Internationale Professionalität und die damit verbundene Landesspezifische Erfahrung
  • Zusammenarbeit mit Beratungs- und Vermittlungsunternehmen, die beide Kultur- und Wirtschaftsgebiete kennen und eine gute Erfahrung mit EU-Fonds haben (darunter Leonardo da Vinci Programm) kann den Prozess der Anpassung aller EU-Mitglieder erleichtern sowie neue Ideen entstehen lassen.

Informationen und Materialien zur Realität der polnischenden Firmen und des Marktes in Polen

EU-LdV-Mobilität - Austauschprojekt “Förderung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt im Rahmen der Europäischen Integration”

Im Behandelt werden u.a. folgende Themen:

  • E-Business & Information Technology
  • E-Marketing
  • Vorschriften für den Ex- und Import und Zölle
  • Privatisierung und Kapitalmärkte
  • Gewerbliche Formen in Geschäftsleben und Gründung einer Gesellschaft
  • Wettbewerb und Verbraucherschutz
  • Buchführung und Rechnungsprüfung
  • Personalverwaltung
  • Existenzgründungsstrategien

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR WIRTSCHAFT IN POLEN

  1. Übersichten
  2. Der einzelne Betrieb
  3. Steuern

Diese Informationen wurden für Sie zusammen gestellt von Margarete Belski

INFORMATIONEN DER DEUTSCHEN INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERN

  • IHK Berlin: Informationen zur Existenzgründung in Deutschland, zum Gewerberecht, zum Import von Waren nach Deutschland
  • IHK Stuttgart: Informationen zur Existenzgründung in Deutschland, zur Unternehmensbesteuerung, zu verschiedenen unternehmensrechtlichen Fragen
  • IHK Frankfurt am Main: Informationen zu Geschäften mit dem Ausland, und zum internationalen Steuerrecht
  • IHK Frankfurt an der Oder: Informationen zum EU-Beitritt Polens und zur Unternehmensgründung und Unternehmensbesteuerung in Polen

FIRMENKONTAKTE (Auswahl von Unternehmen mit Website)

BRANCHENÜBERSICHTEN: